Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine entlastet das Ehrenamt

Die regierungstragenden Fraktionen beantragen im letzten Plenum dieser Wahlperiode, dass sich der Bund für eine Anhebung der Freigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs um 5.000 auf 40.000 Euro ausspricht. Dazu erklären die Landtagsabgeordneten für Gelsenkirchen Heike Gebhard und Markus Töns:

Heike Gebhard: „Wir setzen uns für eine Erhöhung des Steuerfreibetrags für Vereine ein, um allen ehrenamtlich Engagierten zu signalisieren, dass wir ihre Kernarbeit anerkennen. Sportvereinsfunktionärinnen und Sportvereinsfunktionäre sollen sich darauf konzentrieren können, dass ihr Sport funktioniert. Steuererklärungen gehören eher nicht dazu.“

Markus Töns: „Die letzte Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs ist vor fast zehn Jahren vorgenommen worden. Daher ist es geboten, dass die Bundesregierung einer Erhöhung dieser Einnahmengrenze zustimmt. Uns geht es dabei gerade um kleinere Vereine, die durch die Ausrichtung kleinerer Vereinsveranstaltungen auch in Zukunft nicht steuerpflichtig werden sollen.“