Angehende Feuerwehrleute in Gelsenkirchen erhalten mehr Geld

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Inneres und Kommunales hat gestern per Erlass den Anwärtersonderzuschlag für die Feuerwehren freigegeben. Dazu erklärt Heike Gebhard: „Jetzt kann es losgehen. Die Anwärterinnen und Anwärter im mittleren Dienst der Berufs-feuerwehr Gelsenkirchen erhalten rückwirkend zum 1. April 2017 einen monatlichen Zu-schlag von rund 1050 Euro zum Grundgehalt. Das ist ein Plus von 90 Prozent.“

„Die letzten formellen Hürden wurden beseitigt und die Stadt Gelsenkirchen kann das Geld nun auszahlen. Damit haben wir erneut gezeigt, dass die SPD ein verlässlicher Partner für die Feuerwehr in Gelsenkirchen ist. Wir sorgen dafür, dass auch Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger ein ordentliches Einkommen haben“, so Markus Töns.

Hintergrund:

Der Landtag hatte Anfang April ein Gesetz verabschiedet, wonach die Anwärterinnen und Anwärter der Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt (früherer mittlerer Dienst) rückwirkend ab dem 1. April 2017 jeden Monat einen Anwärtersonderzuschlag in Höhe von 90 Prozent des Anwärtergrundbetrags erhalten, wenn ein erheblicher Bewerbermangel vorliegt. Die kom-munalen Spitzenverbände haben die Situation bewertet und nun offiziell einen tatsächli-chen Mangel an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern bestätigt.
Das Ministerium für Inneres und Kommunales hat daher umgehend die Kommunen per Erlass darüber informiert – so steht der Bewerbermangel fest und die Anwärtersonderzu-schläge können ausgezahlt werden. Den Sonderzuschlag erhalten alle Berufsfeuerwehrleu-te, die sich in der Ausbildung befinden und vorher eine handwerkliche Berufsausbildung abgeschlossen haben, die für den Feuerwehrberuf geeignet ist.