#NRWIR stehen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Entscheidend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind ausreichende und gleichzeitig bezahlbare Betreuungsangebote. In den letzten Jahren hat sich die SPD in Nordrhein-Westfalen erfolgreich dafür eingesetzt.
So hat die Landesregierung die Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren auf 169.000 erhöht und damit im Vergleich zu 2009 mehr als verdoppelt. Außerdem wurden die Gebühren für das letzte Kindergartenjahr gestrichen und gleichzeitig der Offene Ganztag ausgebaut, sodass nun über 300.000 Plätze an 90% aller Grundschulen angeboten werden.
Trotz dieser positiven Entwicklung müssen noch weitere Schritte folgen. Das Leitbild der SPD lautet dabei: Chancengleichheit für Kinder, Gestaltungsfreiheit für Eltern.
Künftig soll Kinderbetreuung in den Kernzeiten für alle Familien in ganz NRW gebührenfrei und gleichzeitig in den Randzeiten flexibler angeboten werden. Durch ausreichende Finanzierung wollen wir dabei die Qualität und die individuelle Förderung sichern.
Eine wirkliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es aber erst dann, wenn kein Elternteil durch fehlende Betreuungsangebote oder zu hohe Gebühren unfreiwillig aus dem Beruf ausscheidet. Gleichzeitig müssen die Betreuungsangebote die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes berücksichtigen. Finanzielle Gründe dürfen nicht ausschlaggebend sein, ob man sich für oder gegen die Gründung einer Familie entscheidet.
Doch nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft muss hier ihren Beitrag leisten. Wir werden zukünftig nur ausreichende Fachkräfte haben, wenn sich auch die Unternehmen familienfreundlicher aufstellen. Hier sind die Initiativen von Manuela Schwesig (SPD) eine gute Ergänzung zu den Möglichkeiten der NRW Landespolitik. Die Bundesfamilienministerin erarbeitet ein Familiensplitting im Steuerrecht, ein Rückkehrrecht auf Vollzeit nach familienbedingter Teilzeit und die Einführung eines Familiengeldes, wenn beide Elternteile ihre Stunden reduzieren.