#NRWIR unterstützen die Kommunen bei der Quartiers- und Stadtentwicklung

Unsere Lebensqualität hängt im hohen Maße von den örtlichen Gegebenheiten und der Entwicklung der Wohnquartiere zusammen. Deshalb kann gute Quartiers- und Stadtentwicklung nur vor Ort in handlungsfähigen Kommunen gelingen.
Mit dem „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ und über das „Gemeindefinanzierungsgesetz“ haben wir die finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden deutlich verbessert. Wir ziehen die Kommunen nicht mehr zur Konsolidierung des Landeshaushalts heran, wie die Vorgängerregierung vor 2010. Zu Zeiten von Schwarz-Gelb waren 138 Kommunen im Nothaushalt, konnten nicht frei über die Verteilung ihrer Ausgaben bestimmen. Heute ist das nur noch bei acht Kommunen der Fall.
Mit gezielten Förderprogrammen wie „Stadtumbau West“ und „Soziale Stadt“ unterstützen wir die Quartiers- und Stadtentwicklung zielgerichtet mit rund 250 Millionen Euro pro Jahr. Dieses hohe Niveau wollen wir auch in den kommenden Jahren beibehalten.
Gelsenkirchen erhielt aus diesen Landesprogrammen Förderungen in der Höhe von 135 Millionen Euro.
Quartiere sind Heimat für Familien, Kinder und Jugendliche, Auszubildende und Studierende, Berufstätige, Rentnerinnen und Rentner.
Deshalb wollen wir verstärkt Familien-, Senioren und Bürgerzentren fördern. Jedes Quartier und jeder Stadtteil braucht mindestens einen Ort für das Gemeinschafts- und Nachbarschaftsleben sowie Kulturarbeit seiner Einwohner – egal welchen Alters.
Außerdem wollen wir modellhaft fünf moderne Stadtteilzentren entwickeln. Dort sollen – vor allem in Stadtteilen mit sozialen Problemen und erhöhten Integrationsbedarf – Kita, Schule, Gesundheitsvorsorge, Bürgerbüro, Erwachsenenbildung, Qualifizierungsangebote und Begegnungsräume zu einem „Quartierscampus“ zusammengeführt werden.
Mit der Arbeit unserer Landesregierung und mit unserem NRW-Plan zeigen wir: #NRWIR können nachhaltige Stadtentwicklung!