Gelsenkirchener Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege erhalten rund 680.000 Euro für Digitalisierung

Seit rund einem Jahr sind Beratungs- und Unterstützungsangebote der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen coronabedingt stark eingeschränkt. Die notwendige Einhaltung des Infektionsschutzes erschwert die Begleitung der von ihnen betreuten Menschen. Digitale Angebote tragen dazu bei, auch in Zeiten von Kontakteinschränkungen, die betroffenen Zielgruppen adäquat zu erreichen, zu beraten und zu betreuen, aber auch ihre selbstaktivierenden Kräfte zu stärken. Dazu gehören z.B. auch die Anpassung und Ausweitung der Beratungs- und Begleitungsangebote, sowie digitale Sport- und Bewegungsangebote.

„Aus diesem Grund hat die Stiftung Wohlfahrtspflege ein Sonderprogramm ‚Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken‘ aufgelegt. Mit den finanziellen Mitteln können Träger der Freien Wohlfahrtspflege neue digitale Angebote schaffen. Für die Gelsenkirchener Träger wurden rund 680.000 Euro bewilligt. Das ist eine tolle Unterstützung und Wertschätzung für die wichtige Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege in unserer Stadt“, freut sich die Gelsenkirchener Landtagsabgeordnete Heike Gebhard.

Ausdrücklich sollen digitale Angebote auch über die Pandemie hinaus Bestand haben und die Angebote der Freien Wohlfahrtspflege zukunftssicher machen.

In Gelsenkirchen wurden Anträge der evangelischen Jugendarbeit, des Caritasverbands, des Sozialwerks St. Georg (inklusive Werkstätten), der AWO und des Ohrwerk e.V. bewilligt.